Zukunft der Rallye-Cars

Das weitere Leben der Rallye-Cars nach der Ankunft in Teheran (Iran).

Nach der Rallye bleiben die Fahrzeuge (oder was noch davon übrig ist) im Iran

Alle Fahrzeuge müssen nach der Rallye an einem Sammelplatz in Teheran (Iran) abgegeben werden. Die Fahrzeugpapiere und Nummernschilder müssen zur Abmeldung in die Schweiz zurückgenommen werden.

 

Der steuerliche Sachverhalt für die Einfuhr von Fahrzeugen in den Iran

Fahrzeuge, die in den Iran zum dortigen Verbleib eingeführt werden, werden gemäss iranischem Gesetz sehr hoch besteuert. Die Einfuhrtaxe beträgt normalerweise für ein Auto 120 Prozent des Neuwerts. Autos, die Älter als fünf Jahre sind, dürfen nicht eingeführt werden. Für die Allgäu-Orient-Rallye gilt aufgrund der besonderen Rallye-Spielregeln, vor allem aber auch aufgrund der guten Beziehungen zum Königshaus, eine Sonderregelung. Diese Sonderregelung sieht vor, dass mit dem Grenzübertritt in den Iran die Fahrzeuge an eine gemeinnützige königliche iranische Organisation übergehen. Diese gemeinnützige Organisation sorgt später dafür, dass möglichst viele Teile der Fahrzeuge als Ersatzteile verwertet werden. Der Verkauf der Fahrzeugteile findet unter Aufsicht des zuständigen Ministeriums statt.  Der Erlös fliesst humanitären-karitativen Projekten im Iran zu.

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